Der ‘Noten-Wahnsinn’ hat auf ‘School Beyond Limitations’ ein Ende – auf in ein Schülerleben welches von Eigenverantwortung und Selbstbestimmtheit geprägt wird und den Schülern verhilft ihre eigenen Interessen zu wecken.

In vielen Ländern Europas und auf der ganzen Welt stehen Schüler ständig unter Druck, weil ihre Leistungen (und ihre Talente?!) an ihren Noten gemessen werden. Schüler werden nach Zahlen kategorisiert, und der ihnen auferlegte Leistungsdruck äußert sich in unterschiedlichsten Formen: Schulangst, psychische Belastungen, Zukunftsängste, Burn-out im jungen Alter, psychosomatische Symptome jeglicher Art und vieles mehr.

Dieser ‘Wahnsinn’ stellt nicht nur Schüler und ihre Familien vor ihre Grenzen, sondern auch die im Bildungssystem arbeitenden Experten. Viele Lehrpersonen, Psychologen und Direktoren finden, dass nicht mehr der einzelne Schüler zählt, sondern nur noch seine ‘Performance’. Der familiäre, gesellschaftliche und kulturelle Druck scheint die jungen Leute einzuteilen: in jene, die erfolgreich sind und jene, die es nicht schaffen.

School Beyond Limitations geht dabei ganz andere Wege… 

Das Wecken eigener Interessen durch Eigenverantwortung und Selbstbestimmtheit

… An der ‘School Beyond Limitations’ gibt es keine Notengebung, sondern die Schüler lernen, über Reflexion die Freude und den Spaß am Lernen wiederzuentdecken und nach Möglichkeiten zu suchen, ihr volles Potential auszuschöpfen, um ein Beitrag für sich selbst und andere zu sein.Die Schüler lernen damit, dass sie alle einzigartig sind, dass sie nicht in Schablonen gesteckt werden, sondern dass sie durch ihr Sein und ihr Tun eine wichtige Aufgabe übernehmen dürfen/können: Die Aufgabe, im Hinblick auf ihre ganz eigenen Begabungen, Interessen und Erfahrungen eine Entwicklung zu nehmen, die sie in ihre Eigenverantwortung und Selbstbestimmtheit führt, welche sie mit Freude und Selbstverständlichkeit übernehmen wollen.

Alles ist möglich!

Martina Geromin, Mitgründerin, Schulentwicklung und Schulleiterin der School Beyond Limitations, meint dazu: ‘Einen jungen Menschen auf Grund seiner Noten zu definieren, bedeutet, ihn auf eine Momentaufnahme zu reduzieren und ihn nicht in seiner vollen Entwicklungsmöglichkeit zu sehen. Jeder Mensch ist grundsätzlich zu allem fähig, wenn er mit Freude und Begeisterungsfähigkeit an seinen Interessen arbeiten darf und nicht durch Zeitdruck, äußerer Erwartungshaltung und Mangel an Flexibilität abgestumpft wird. Das Motto ‘Alles ist möglich’ ist eines der Mottos von ‘School Beyond Limitations’. Schüler werden bei ihren Interessen und Talenten abgeholt und über die Begleitung durch ihre Lehrer-Mentoren und ihre Mitschüler dahin geführt, sich ihre Interessen (Themen) aus allen Blickwinkeln (Disziplinen) anzusehen. So gehen sie nicht nur in die Tiefe, sondern auch in die Breite. Hinzu kommt, dass sie sich in ihrer Spezialität zu Experten entwickeln und dadurch ihren Mitschülern und ihren Lehrer-Mentoren ihr Wissen weitergeben. Sie erfahren sich also nicht nur als Schüler, sondern auch als Lehrer, die ihre ganz persönliche Expertise anderen vermitteln. Dadurch steigert sich ihr Selbstwertgefühl und ihre Selbstwahrnehmung, wodurch sie mehr und mehr erkennen, dass nicht extrinsische Faktoren für Freude am Lernen, Tun und Sein verantwortlich zeichnen, sondern dass es ihr eigenes intrinsisches Feuer ist, das sie in die Eigenverantwortung und Unabhängigkeit bringt.’

Das Erleben eines Quantensprungs an Entwicklung

Katharina Ferster, Mitgründerin von ‘School Beyond Limitations’ und Mutter von zwei Kindern an der Schule, ist begeistert vom Ergebnis, das ihre Töchter nach nur wenigen Monaten erzielt haben: ‘Was ich erfahren durfte, ist ein Quantensprung an Entwicklung. Ich sehe meine Töchter voller Tatendrang. Das geht über die Unterrichtszeit hinaus. Sie sind immer voller Ideen und teilen diese auch regelmäßig mit ihren Lehrer-Mentoren, die sie in den Unterricht aufnehmen und ihnen damit das Gefühl geben, dass das, was sie sagen und mitteilen, ernst genommen wird. Als Nebeneffekt konnte ich feststellen, dass selbst Fächer, die vorher nicht die Lieblingsfächer meiner Kinder waren, nun eine neue Dimension erfahren durften. Eine Tochter, die Mathematik fast verabscheut hatte, entwickelte ein immenses Interesse für Trading und schrieb sich bei einem Trading-Kurs ein; die andere Tochter, die genauso Mathematik als ihre Schwachstelle einstufte, beschäftigt sich nun mit ihren 12 Jahren mit dem Programmieren und wird im Sommer auch an einem Programmierkurs an der Universität in Oxford teilnehmen. Es ist phänomenal zu sehen, wie selbstbestimmt und voller Freude meine Töchter in die ‘Schule’ gehen und es kaum erwarten können, nach den Ferien endlich wieder mit ihren Schulkollegen und Lehrer-Mentoren in regelmäßigem Austausch zu stehen.’ 

Wie lange dauert es ein Schüler in die Selbstbestimmtheit und Eigenverantwortung zu führen?

‘Das hängt von verschiedenen Faktoren ab’, meint Dr. Martina Geromin. ‘Von der Schülerpersönlichkeit, vom familiären Umfeld und von den vorhergehenden Schulerfahrungen. Wenn ein Kind gelernt hat, Lernen so zu verstehen, dass ihm alles vorgegeben und er/sie darauf trainiert wird, immer nur das zu machen, was von außen vorgegeben wird und dazu noch eine Persönlichkeit mitbringt, die dem Umfeld ‘gefallen’ will, dann dauert dieser Prozess länger. Die Schüler bleiben noch relativ lange daran haften, dass sie ‘Hausaufgaben’ machen ‘müssen’. Es fällt ihnen auch schwer, selbst eine Entscheidung zu treffen, wenn sie etwas freier arbeiten dürfen u.s.w. Aber spätestens dann, sobald die Schüler erkennen und erfahren, was ihr Beitrag bei anderen auslöst und dass es unendliche Möglichkeiten der Umsetzung und der Vertiefung von Themen gibt, verbinden sie sich mehr und mehr mit ihrer inneren Kraft und Freude. Das tägliche Arbeiten an emotionalen, ethischen und sozialen Themen führt die Schüler in ihre Selbsterkenntnis und Eigenwahrnehmung, die sie Schritt für Schritt in ihre ureigene Größe bringt und damit in ihr einzigartiges Sein. Ihre Grundeinstellung zum Lernen ändert sich, und die Umsetzung ins Außen nimmt neue Fahrt an. Spätestens dann realisieren die Schüler: ‘Ach, das fühlt sich alles so anders an. Ich weiß, dass ich das nicht für die Schule oder für meine Familie mache, sondern für mich selbst. Je mehr ich mich damit auseinandersetze, desto mehr weiß ich und desto mehr kann ich ein wichtiger gesellschaftlicher Beitrag sein’.’

Was passiert wenn die Schüler Eigenverantwortung übernehmen?

School Beyond Limitations’ verfolgt das Ziel, ihre Schüler zu ermutigen, Eigenverantwortung zu übernehmen und dadurch in die Selbstbestimmtheit zu kommen. Wenn Schüler Begeisterung und Freude am Lernen haben, dann entwickeln sie auch die Bereitschaft und den Wunsch, einen Unterschied zu machen, unabhängig davon, ob es in Bezug auf

  • wie man Tiere behandelt
  • wie Politik aussehen sollte/könnte
  • was man von der Geschichte lernen kann
  • wie man sich besser auf positive Gedanken konzentriert, um Freude und Ausgeglichenheit ins eigene und das Leben anderer zu bringen
  • wie man miteinander kommunizieren soll
  • wie wir Geld bewerten und was wie wir damit umgehen können
  • wie wir mit unserer Mutter Erde und dem gesamten Universum umgehen
  • wie äußere Bedingungen Menschen beeinflussen und wie man handeln kann, damit jede einzelne Person ihren Platz in der Welt findet
  • wie man die Verbindungen zwischen den einzelnen Disziplinen sehen und erkennen kann…

Dann entwickeln Schüler Begeisterungsfähigkeit, Resilienz, Disziplin und Motivation, indem sie sich zu ihrem Besten entwickeln. Wenn ihre Augen zu strahlen beginnen, dann sind sie bereit, Verantwortung zu übernehmen und entwickeln ein unaufhaltsames Verlangen, sich stets weiterzuentwickeln.

Auflösung des Notenwahns führt zu persönlichem Strahlen

School Beyond Limitations’ Mission ist es, den ‘Notenwahn’ aufzulösen, indem für jeden Jugendlichen, der für ihn nötige Raum geschaffen wird, in dem er sich nach seinem Tempo und seinen Interessen individuell in professioneller Begleitung entwickeln kann. Dazu gehört auch ein wöchentliches individuelles Coaching.

Schüler entkommen dem ‘Notenwahn’ und finden dadurch wieder in ihr ganz persönliches Strahlen. Es ist ein individuell gestalteter Prozess, der es  jedem Schüler und seiner Familie erlaubt, sich im Sinne seiner Einzigartigkeit in seinem Tempo zu entwickeln. 

Für wen ist School Beyond Limitations die richtige Wahl?

Für alle Schüler ab 10-11 Jahren, wenn sie folgende Voraussetzungen mitbringen: 

  • die Bereitschaft, digital und in englischer Sprache zu lernen
  • die Offenheit, mit internationalen Schülern in einem Klassenverband von maximal 8 Personen zu arbeiten
  • die Bereitschaft, viermal im Jahr an Projektwochen in verschiedenen Ländern in Europa teilzunehmen 
  • solide lesen, schreiben und logisch denken zu können

 

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